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Der etwas andere dmexco-Guide

Es ist wieder soweit: Die dmexco, Europas größte Konferenz für digitales Marketing, lässt die Massen nach Köln strömen. Um nicht im Chaos unterzugehen haben wir einen Guide vorbereitet, mit dem ihr (relativ) unbeschadet durch die Messewoche kommt.

 

  1. Visitenkarten

Das Motto lautet hier klar „Mehr ist mehr“.  Generell sollte man zwar so wenig wie möglich mitnehmen, da man höchstwahrscheinlich nicht zu den Glücklichen gehören wird, die ihre Habseligkeiten in einem der wenigen Schließfächer bunkern können. Visitenkarten jedoch kann man gar nicht genug haben! Gewonnen hat, wer mehr austeilt, als er einsteckt. (Siehe auch Punkt 5, „Networking“)

 

  1. Schuhe

Da sich die dmexco nicht viel mit dem Jakobsweg nimmt, gelten ähnliche Regeln, was das Schuhwerk betrifft: flach und bequem, denn man läuft sich wortwörtlich die Hacken ab. Nur bitte keine atmungsaktiven Trekkingschuhe aus dem Outdoorladen. Zwar ist der Dresscode mittlerweile mehr „casual“ als „business“, aber als verirrter Frührentner will man dann doch nicht durchgehen.

 

  1. Kleidung

Das führt uns gleich zum nächsten Punkt: Sind alle Blusen und Hemden gereinigt, gestärkt und gebügelt? Ein wenig Professionalität soll schließlich versprüht werden! Darüber hinaus sollte daran gedacht werden, dass der Messemarathon sich bis in die Abendstunden hinein erstreckt. Also auch an Outfits für die zahlreichen Partys denken, damit man immer richtig gekleidet ist.

 

  1. Detox

Messen sind bekanntlich nicht für ihre kulinarischen Hochgenüsse bekannt. Currywurst und Pommes, Bratwurst oder Pizza bestimmen stattdessen den Speiseplan. Deshalb am besten schon vorher den Körper auf das anstehende Fast Food-Fiasko vorbereiten. Wer nicht die Mittel hat, sich für eine Skinny-Body-Detox-Kur in ein kleines Schlösschen in die Alpen zurückzuziehen, kann auf der Messe auch auf den Food Court verzichten und stattdessen an den Ständen Häppchen klauen.

 

  1. Networking

Ein Traum für Extrovertierte, gleichzeitig jedoch der Horror für introvertierte Personen. Untrennbar mit Punkt 1, „Visitenkarten“ verbunden. Denn man geht ja nicht nur zur dmexco, um sich über die Neuheiten der Branche zu informieren. Die Aussicht, möglichst schnell an eine Vielzahl neuer (idealerweise auch noch wichtiger) Kontakte zu kommen, reizt schon sehr. Die Extrovertierten unter uns freuen sich über die Gelegenheit mal wieder 48 Stunden am Stück alle an die Wand zu reden. Für alle anderen hat EditionF einige Tipps zusammengestellt!

 

  1. Termine

Am besten die Termine so legen, dass man nicht die ganze Zeit panisch über das Messegelände schießt. Ansonsten gilt: Genügend Zeit zwischen den Terminen einplanen!  Denn man muss davon ausgehen, dass auch alle anderen im Gewühl feststecken oder verloren gehen, und sich so verspäten. Wer regelmäßig joggt ist klar im Vorteil.

 

  1. Sonstiges

Hier hilft tatsächlich eine kurze Checkliste, denn neben Smartphone, Laptop und Ladekabel gibt es noch tausend weitere Sachen, die man nicht vergessen sollte. Unbedingt daran denken alle technischen Geräte immer über Nacht aufzuladen! Falls man daran nicht gedacht hat, kann man auch eine der Charging Stations benutzen, die es mittlerweile an vielen Ständen gibt. Wenn der Akku doch mal leer ist: nicht verzagen, denn eigentlich braucht man sein Telefon sowieso nicht, das w-lan bricht nämlich zusammen.

 

Das sollte genügen. Denn eigentlich sind wir ja sowieso alle viel zu sehr damit beschäftigt, uns auf die dmexco vorzubereiten, um noch einen weiteren Guide zu lesen.

 

Von Franziska Dickmann

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