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Deutsche horten alte Technik

Neue Studie von Grover und YouGov zur Nutzung von Unterhaltungselektronik

 

● 81% der Deutschen haben mindestens ein ungenutztes Gerät zu Hause

● Jeder Dritte hat zwischen 3 und 5 ungenutzte Gadgets zu Hause

● Ungenutzte Geräte funktionieren zum Großteil noch

● Smartphones werden am häufigsten ausgetauscht

 

Berlin, 12. Februar 2020 – Smartphones, Laptops, Tablets, Smart-TVs – Unterhaltungs- elektronik ist aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Kurze Innovationszyklen und wachsende Konsumbedürfnisse führen dazu, dass die Geräte jedoch regelmäßig durch neuere Modelle ersetzt oder irgendwo in einer Schublade vergessen werden. Was mit ungenutzter Technik passiert, hat der Berliner Tech-Subscription-Service Grover zusammen mit dem Marktforschungsinstitut YouGov in einer repräsentativen Studie zur Nutzung von Unterhaltungselektronik erfasst.

Ungenutzte Geräte in fast jedem Haushalt Der Großteil der Deutschen besitzt ungenutzte Unterhaltungselektronik: 81% haben mindestens ein ungenutztes Gerät zu Hause, rund ein Drittel der Befragten (34%) hat sogar 3 bis 5 ungenutzte Geräte. Die nicht mehr gebrauchte Technik ist zu einem großen Teil noch funktionstüchtig: 95% der Befragten geben an, dass eines oder mehrere dieser Geräte noch benutzbar sind, über die Hälfte (52%) gibt an, dass sogar alle Geräte noch funktionieren.

Doch was passiert mit den ungenutzten Geräten?* 40% der Befragten geben an, dass sie ungenutzte Geräte ohne triftigen Grund aufheben, rund ein Fünftel verkauft (22%) oder verschenkt (19%) sie. Jeder Zehnte der Befragten wirft ungenutzte Geräte weg.

Smartphones, Computer und Laptops am häufigsten

Die meisten ungenutzten Geräte in deutschen Haushalten sind Smartphones (58%), Computer und Laptops (48%), Foto- und Digitalkameras (39%), Tablets und E-Reader (29%).* Die Gründe für die Anschaffung eines neuen Gerätes sind vielfältig: Mehr als die Hälfte der Befragten (56%) gibt an, dass das alte Produkt nicht mehr funktioniert. Jeweils ein Fünftel (20%) der Befragten nennt Lust auf etwas Neues oder neue Produktentwicklungen (15%) als Gründe für Neuanschaffungen.*

Entsorgung nicht funktionierender Geräte

Die Studie zeigt außerdem, was Deutsche mit ihren kaputten Geräten machen. Über die Hälfte aller Deutschen (57%) entsorgt nicht mehr funktionstüchtige Geräte immer sachgerecht (d. h. bei einer Sammelstelle oder im Elektrohandel) oder recycelt sie, ein Fünftel (22%) zumindest teilweise. Der meist geäußerte Grund gegen die sachgerechte Entsorgung ist die Ungewissheit, was mit den persönlichen Daten passiert (35% der Befragten, die Geräte nicht sachgerecht entsorgen). Zudem geben die Befragten, die ihre Geräte nicht sachgerecht entsorgen, den hohen Aufwand (25%) oder Unkenntnis darüber, wo und wie die Geräte entsorgt werden müssen (21%), an.

* Bei diesen Fragen waren Mehrfachantworten möglich.

Die Ergebnisse der Studie machen auf ein wesentliches Problem in der Unterhaltungselektronik-Branche aufmerksam: Geräte aller Art werden schnell durch neuere ersetzt. Die alten, noch funktionierenden Geräte häufen sich hingegen zu Hause, ohne weiter genutzt zu werden. Als Wegbereiter einer Circular Economy bei Elektronikgeräten wirkt der Berliner Tech-Vermieter Grover genau diesem Problem entgegen. Dank Grovers Mietmodells werden Tech-Gadgets über ihren gesamten Produktlebenszyklus hinweg effektiv genutzt, indem sie an mehrere Kunden vermietet werden. In einem professionellen RefurbishmentProzess werden alle Geräte nach Ablauf der Mietzeit wieder aufbereitet und können anschließend neu vermietet werden, ohne Gefahr zu laufen, eines Tages in der Schublade vergessen zu werden. Grovers zirkulärer Prozess trägt zur Vermeidung von Elektroschrott bei: Im Jahr 2019 wurden fast 100.000 Geräte wiederaufbereitet und rezirkuliert.

-Ende-

Zur Studie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2032 Personen zwischen dem 30.12.2019 und 01.01.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über Grover

Grover (Grover.com) ist einer der europäischen Marktführer im Miet-Commerce für Unterhaltungselektronik. Als Wegbereiter der Access Economy bietet Grover seinen Kunden Zugang zu neuester Technik in einem flexiblen, monatlichen Abonnement-Modell. Sowohl Privatkunden als auch Unternehmen können aus mehr als 2.000 Tech-Produkten wählen – von Smartphone und Laptop bis hin zu Gaming-, VR- und Smart Home-Gadgets. Dabei profitieren sie von besonderer Flexibilität und vollen Nutzungsrechten für einen Bruchteil des Kaufpreises. Der Service von Grover ermöglicht es seinen Nutzern, Produkte je nach ihren individuellen Bedürfnissen zu behalten, zu wechseln, zu kaufen oder zurückzugeben. Grover vermietet Produkte in Deutschland über die eigene Plattform (Grover.com) und sein breites Online- und Offline-Partnernetzwerk, zu dem Europas führende Elektronik-Einzelhandelsgruppe MediaMarktSaturn sowie Gravis, Conrad und andere gehören. Seit 2019 ist Grover auch in Österreich (Grover.com/at) aktiv. Grover nimmt eine Vorreiterrolle in der Förderung der Kreislaufwirtschaft ein: Die Vermietung von Unterhaltungselektronik an mehrere Nutzer über den gesamten Lebenszyklus hinweg ermöglicht es, aus jedem Produkt den maximalen Wert zu ziehen und Elektroschrott zu reduzieren. Allein im Jahr 2019 hat Grover fast 100 Tausend Geräte rezirkuliert. Das 2015 von Michael Cassau gegründete Unternehmen ist Teil der „Access over Ownership“-Bewegung, die den Erfolg von Firmen wie Netflix, Spotify oder AirBnB beförderte. Mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von bisher 298 Mio. und über 100 Mitarbeitern ist Grover eines der wachstumsstärksten Startups in Deutschland.