zurück

i2x̅ startet Forschungslab für Spracherkennungstechnologie

Berlin, 07. Juni 2018 – i2x, Marktführer für automatisierte Echtzeit-Kommunikationsanalyse und -training, gründet eine eigene Unit für die Grundlagenforschung im Bereich der Sprachtechnologie. Ilya Edrenkin, CTO bei i2x̅ und ehemaliger Leiter für Sprachtechnologie bei Yandex, wird die Abteilung leiten. Fachliche Unterstützung kommt von Lutz Finger, Data Scientist an der Eliteuniversität Cornell und ehemaliger Director Data Science bei Snap Inc. und LinkedIn. Mit einem Team von Experten werden Ilya Edrenkin und Lutz Finger die Spracherkennungs- und Konversationsanalyse-Technologie weiterentwickeln und an Lösungen für Probleme des maschinellen Lernens arbeiten.

Das neue i2x-Lab befasst sich mit den aktuell größten Herausforderungen der Datenwissenschaften. Dabei stehen die natürliche Spracherkennung und die Sprachtechnologien im Zentrum. Ziel der Forschung ist die Weiterentwicklung der Analysen von Daten aus Telefongesprächen. Die Echtzeit-Analysen helfen den Nutzern von i2x, die Gespräche mit Kunden kontinuierlich zu optimieren, um eigene Ziel besser zu erreichen. Als Grundlage für die Forschungen dienen die von i2x erhobenen Datensätze. Somit kann genauer zugeordnet werden, welches Kommunikationsverhalten zu welchem Ergebnis führte. Diese Erkenntnisse werden in die Trainingsmechanismen von i2x eingebunden.

Das Feld der Spracherkennung und -verarbeitung ist technisch hochkomplex und wird nach dem Einzug in die Konsumententechnologie (wie Siri, Google Assistant und Alexa) immer relevanter für verschiedenste Anwendungen in Unternehmen. Auch Universitäten beschäftigen sich verstärkt mit Sprachtechnologien, denn hier sind noch viele grundlegende Probleme ungelöst. Als ein Beispiel gilt der sogenannte “Cocktailparty-Effekt”. Dieser beschreibt, wie es das menschliche Gehirn schafft, in einem Raum mit vielen Menschen und Geräuschen, sich nur auf einen Gesprächspartner zu fokussieren und alles andere auszublenden. Für den Menschen ist dieser Vorgang kein Problem, für Algorithmen allerdings noch unmöglich. Für automatische Spracherkennungssysteme derzeit auch noch zeitaufwendig ist das Erlernen von neuen Sprachen – um diesen Vorgang zu beschleunigen, arbeitet das Team von i2x an innovativen Ansätzen mit mehrsprachigen akustischen Modellen.

i2x wurde 2017 von Michael Brehm, Tech-Unternehmer und Ex-studiVZ Geschäftsführer, gegründet. i2x ist die weltweit einzige Technologie, die in Echtzeit und KI-gestützt telefonische Kundengespräche analysiert und Agenten auf Wunsch automatische Verbesserungsvorschläge anbietet. Revolutionär ist dabei, dass Interaktionsdaten erhoben werden können, die aufzeigen, welche Kommunikationstaktiken am Telefon am besten für das jeweilige Unternehmen funktionieren und welche nicht. Diese Praktiken werden nach ihrer Validierung automatisch teamübergreifend umgesetzt. Erst im Februar 2018 wurde i2x auf der Internationalen Kongressmesse für Kundendialog in Berlin (CCW) mit dem “Future Camp Award” für das innovativste Produkt ausgezeichnet.

Lutz Finger war langjährig im Silicon Valley als Director Data Science bei LinkedIn und Snap Inc. tätig und engagiert sich mit i2x̅ nun wieder in seiner Heimatstadt Berlin. Zwischen 2013 und 2016 war Lutz Finger für viele von LinkedIn’s Produkten, bei denen große Datenmengen und maschinelles Lernen genutzt werden, zuständig. Finger lehrt “Designing Data Products” an der Cornell University in den USA, berät die Deutsche Bank und die Postbank und unterstützt mehrere datenzentrierte Unternehmen. Mit seiner weitreichenden Erfahrung im Umgang mit riesigen Datensätzen wird er die Forschung von i2x konzeptionell und strategisch vorantreiben.

Michael Brehm, Gründer und Geschäftsführer von i2x: “Bei i2x fokussieren wir uns auf die Machine Learning-Technologie und haben erfolgreich ein eigenes Spracherkennungssystem entwickelt. Durch die Expertise von Lutz Finger können wir die aktuelle Weiterentwicklung unserer Produkte fördern, wie auch durch eine starke Grundlagenforschung das Fundament für die Zukunft legen. Wir freuen uns ausgesprochen, eine so herausragende Persönlichkeit im Bereich der Datenanalyse und Verarbeitung für i2x gewonnen zu haben. Es unterstützt auch unseren Ansatz, dass alle unsere Mitarbeiter einen Teil ihrer Zeit in langfristig ausgerichtete Forschung investieren können.”

 

Über i2x:

i2x ist Marktführer für automatisierte Echtzeit-Kommunikationsanalyse und -training auf Basis der eigens entwickelten Spracherkennungstechnologie für die deutsche und englische Sprache. Nutzer können in Echtzeit komplexe Konversationen mit der Verwendung von künstlicher Intelligenz analysieren. i2x generiert dem Nutzer automatisch Trainingseinheiten, die auf die individuellen Entwicklungsfelder zugeschnitten sind, um Sales- und Servicegespräche zu optimieren. Damit ist i2x die erste Spracherkennungs- und Trainings-Technologie dieser Art weltweit. Mitarbeiter und Selbstständige können mit der Spracherkennungstechnologie Telefonate transkribieren und Stimmen, Stimmungen und Sprachmuster der Gespräche, mit Hilfe von Machine Learning, auswerten lassen. i2x hilft Vertriebs- und Service-Mitarbeitern dabei, ihre Konvertierungsrate zu verbessern, die Kundenzufriedenheit zu steigern und die Einarbeitungszeit zu verkürzen. i2x hat seinen Sitz in Berlin. Gründer und Geschäftsführer ist der Technologie-Unternehmer Michael Brehm. i2x hat aktuell über 30 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie auf www.i2x.ai/