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Mapp Umfrage Digitales Marketing 2022: E-Commerce-Plattformen auf Wachstumskurs, zugleich schöpfen Unternehmen Potenzial der First-Party-Daten noch nicht aus

● Brands mit einer E-Commerce-Plattform konnten im vergangenen Jahr
trotz Krise ihren Umsatz steigern
● Nur 20% können über 21% der Besucher:innen auf Homepage identifizieren
● Nur 27% der allgemein befragten Marketers haben eine Post-Cookie-Strategie
● Rund 23% der Befragten geben an, dass Ressourcenmangel sie behindert

San Diego/Berlin, 17. März 2022 – Mapp, der internationale Anbieter für Insight-basierte
Customer Experience, hat wie bereits 2021 die Marketing-Prioritäten und Branchentrends für
das laufende Jahr untersucht. An der Umfrage beteiligten sich im Januar 2022 in Deutschland,
Großbritannien und Italien über 700 Unternehmen aus Branchen wie der Finanzindustrie,
Medien, Telekommunikation oder Einzelhandel. Nachfolgend liegt der Fokus auf den
Antworten der in Deutschland befragten Unternehmen.

Kurzer Rückblick auf 2021: Wachstum trotz weiterhin schwieriger Bedingungen
Die Pandemie hat im Jahr 2021 durch „Lockdowns“ zu einem veränderten
Konsument:innenverhalten geführt. Brands mit E-Commerce-Plattformen konnten davon
profitieren: 73 % der befragten Marketers gaben an, dass sie den Umsatz steigern konnten.
45 % gaben sogar an, mehr Wachstum als erwartet erzielt zu haben. 24 % geben als Grund für
ihr Wachstum unter anderem bessere Marketing-Strategien an. Nur 16 % führen das
Wachstum auf neue Marketingtechnologien oder Automatisierung zurück. Zugleich stellt das
Ende von Third-Party-Cookies die große Bedeutung von E-Commerce und damit auch die
Konkurrenz um die Aufmerksamkeit wachsender Herausforderungen dar.
Kund:innen online identifizieren ist die große Herausforderung und Fokus in den
kommenden Monaten

Das Potenzial für die personalisierte Ansprache auf den E-Commerce-Plattformen bietet noch
immer erhebliches Wachstumspotential: Bislang können nur 20 % der E-Commerce-Unternehmen                                                    über 21 % ihrer Besucher:innen auf der Homepage, die zur Kundschaft gehören,
identifizieren. Bei 35 % der Befragten sind es sogar nur 10 %. Auch im Bereich personalisierter
Customer Experience gibt es noch unerschlossene Potenziale: Zwei Drittel (rund 66 %) der
befragten Unternehmen bieten diese ihren Kund:innen noch nicht an. Immerhin haben aber
30 % eingeplant, hier 2022 tätig zu werden.

Dynamischer Content hat hohe Priorität
Eine Mehrzahl der Marketing-Profis hat die Bedeutung von dynamischem Content erkannt:
71 % der Unternehmen greifen auf ihren Websites darauf zurück. Zwei Drittel (rund 66 %)
planen andere Arten von dynamischem Content wie Lokalisierung, Banner und personalisierte
Bilder und Pop-ups umzusetzen. Personalisierte Produktempfehlungen stehen dabei an erster
Stelle der Wunschliste.

Vielen Unternehmen fehlt eine Strategie für eine Welt ohne Third-Party-Cookies
In einer Marketing-Welt ohne “Cookies” spielen die Beziehungen zu den eigenen Kund:innen
und die damit validen First-Party-Daten eine entscheidende Rolle. Doch nur wenige
Unternehmen haben sich auf diese Post-Cookie-Welt vorbereitet: Nur rund 16 % aller
Befragten geben an, bereits über eine alternative Strategie zu verfügen. 29 % haben keine
Strategie. Nur 8 % der Marketers haben sich auf die Tatsache vorbereitet, dass das
iOS15 Update das Email-Tracking blockiert. Rund 39 % wissen aber, dass sie handeln müssen.

Apps werden immer wichtiger
34 % aller befragten Unternehmen in Deutschland haben bereits eine App. Allerdings haben
erst 4 % dieser Apps auch die volle Funktionalität, die über die jeweilige Homepage abrufbar
ist. Darüber hinaus überlegen 10 % der Unternehmen, eine eigene App für ihr Geschäft zu
entwickeln bzw. entwickeln zu lassen.

Ressourcenmangel im Bereich Digitales Marketing
23 % aller befragten Unternehmen würden mehr Marketing-Aktivitäten umsetzen, doch
fehlende personelle Ressourcen behindern dies. 20 % gaben an, dass der Mangel an
automatisierten Prozessen sie davon abhält, ihre digitale Marketingstrategie
weiterzuentwickeln. Rund 12 % sagen, dass sie mehr Daten und bessere Insights benötigen.

Blick nach Italien und Großbritannien
In der Krise hat sich auch in Italien und Großbritannien der E-Commerce-Sektor ausgedehnt:
Drei Viertel der italienischen und 78 % der britischen E-Commerce-Unternehmen
verzeichneten Wachstum. In Italien führten dies 42 % auf eine bessere Marketing-Strategie
zurück, in Großbritannien waren es 46 %. Doch auch hier hapert es im Bereich Website-Analytics:

Nur ein Viertel (25 %) der befragten britischen Unternehmen konnten über 21 % der
Besucher:innen identifizieren. In Italien konnten 30 % über 21 % aller Besucher:innen
identifizieren. Was die Vorbereitung auf die Post-Cookie-Welt anbetrifft, müssen die
Vermarkter:innen beider Länder noch aktiver werden. In Italien haben nur 21 % der Marketers
eine Strategie, in Großbritannien sind es 28 %.

Franco Paolucci, Director of Sales für Mitteleuropa, kommentiert: „Unternehmen müssen
in Zukunft ihre Kund:innen noch stärker und besser verstehen. Um dies zu erreichen, führt kein
Weg an First-Party-Daten vorbei. Nur so können Marketers relevantes und personalisiertes
Customer Engagement bieten. Bislang nutzen nur wenige Unternehmen das Wissen über ihre
Kund:innen, um ihnen in Echtzeit passgenaue Angebote auszuspielen. Hier ist aber erhebliches
Potenzial vorhanden. Unternehmen sollten ihre Marketingstrategie anpassen und auf eines
der wertvollsten Assets setzen, das sie haben: smarte First-Party-Daten.“

Über Mapp
Marketers und Datenspezialist:innen sollten sich stets auf ihr Kerngeschäft fokussieren können,
statt ihre Zeit damit zu verbringen, die dahinterstehende Technologie zu bändigen. Mit der
Insight-basierten Customer Experience Plattform Mapp Cloud haben Marketing-Entscheider
mehr Zeit für das Wesentliche und können ihre Markenbotschaften bestmöglich platzieren.
Durch Customer Intelligence und Marketing Analytics gewinnen Unternehmen aus Daten
einfach und effektiv kanalübergreifende Kunden:innen-Insights, welche wiederum hochgradig
personalisierte Marketing-Aktivitäten ermöglichen. Mapps Kund:innen profitieren von
maßgeschneiderten und selbstoptimierenden Cross-Channel-Kampagnen auf Basis KI-gestützter Prognosemodelle.

Automatisierte Nachrichten können so im idealen Marketing-Kanal, zum optimalen Zeitpunkt und mit der richtigen Kontaktfrequenz versandt werden. Dank
der leistungsstarken Eins-zu-Eins-Personalisierung werden ein Höchstmaß an Engagement
sowie eine langfristige Kundenbindung erreicht. Mehr Infos hier.
Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern. Mapps Digital Marketing Plattform hilft
über 3.000 Unternehmen, sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen u. a. Ella’s
Kitchen, Expert, Freesat, MyToys, Pepsico, Quint, Vivienne Westwood und The Entertainer.