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Mit Software zu Netto-Null im Unternehmen

Das Berliner Start-up carbmee hat mit dem Environmental Intelligence System einen echten, nachhaltigen Lösungsansatz entwickelt, um die Industrie zu dekarbonisieren.

Berlin, 11.03.2022 Die Erderwärmung und die Folgen für die Umwelt stellen eine existenzielle
Bedrohung für die gesamte Weltbevölkerung dar. Um dem entgegenzuwirken, hat die
Europäische Union bereits zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen erlassen. So ist im European
Green Deal festgelegt, dass bis 2050 eine nachhaltige Produktpolitik und vollständige
Treibhausgasneutralität erreicht werden soll. Um diesen ambitionierten Zielen einen
entscheidenden Schritt näher zu kommen, hat die EU-Kommission im vergangenen Sommer
das Maßnahmenpaket „Fit for 55“, verabschiedet, durch das der CO2-Ausstoß der EU bis 2030
um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden soll. Um dem steigenden
Druck und der finanziellen Belastung auf die Unternehmen entgegenzuwirken und
insbesondere die CO2-intensive Industrie zu unterstützen, hat das Berliner Start-up carbmee
eine Software zur Dekarbonisierung der Lieferkette entwickelt.

CO2-Hotspots im Unternehmen identifizieren
Carbmee wurde 2021 von Robin Spickers, Dr. Christian Heinrich und Hendrik Beneke gegründet
und bietet eine Carbon Management Solution basierend auf der eigens entwickelten Software
(Environmental Intelligence System). Mit einer Kombination aus KI und
Automatisierungstechnik unterstützt carbmee Industrie-Unternehmen dabei ihre CO2-
Hotspots in der Wertschöpfungskette offenzulegen und mit dem Ziel der Klimaneutralität
„grüne Entscheidungen“ zu treffen.
„Scope 3 Emissionen sind ein riesiges Problem und niemand setzt sich damit auseinander, wie
wir es lösen können. Dabei sind Scope 3 Emissionen in vielen Fällen für über 80% der gesamten
Emissionen eines Unternehmens verantwortlich. Mit unserer Expertise setzen wir genau hier
an“, erläutert Christian Heinrich.

Ziel der Industrie: Carbon under Management
Vor kurzem hat das Start-up seinen ersten Geburtstag gefeiert und kann bereits in dieser
frühen Phase auf eine beachtliche Bilanz schauen. In den letzten acht Monaten konnten mithilfe
des Environmental Intelligence Systems 336.000 Tonnen CO2- Emissionen gemanaged werden.
Das Potenzial und der Handlungsbedarf sind größer denn je. Laut Statista hat der
Industriesektor 2020 über 113 Millionen Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgasemissionen
ausgestoßen.

„Die Meinung, dass Emissionen erst in 10 Jahren zu einem großen Problem werden, war vor
einiger Zeit noch sehr verbreitet. Doch wir waren schon damals der Auffassung, dass wir so
schnell wie möglich handeln müssen. Durch Covid ist dieses Problem nun sogar noch zentraler
und dringender geworden. Unsere Vision ist es darum, mit Environmental Intelligence eine
nachhaltige Transformation von Unternehmen voranzutreiben, um bis 2050 eine Netto-Null-Emission zu erreichen – und das auf einfache Weise“, so Robin Spickers.
In den nächsten Monaten plant carbmee, weitere Produkte und Lösungen auf den Markt zu
bringen.

Über carbmee:
carbmee wurde Anfang 2021 mit der Idee gegründet, Unternehmen bei der Verringerung von
Emissionen zu unterstützen – bei gleichzeitiger Steigerung der Gewinne. Das Ziel von carbmee dabei ist, die Dekarbonisierung zu automatisieren. Hierfür hat das Berliner Unternehmen das Environmental
Intelligence System entwickelt, um Unternehmen dabei zu helfen, Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. Die Gründer Dr. Christian Heinrich, Robin Spickers und Hendrik Beneke kombinieren dabei das vorhandene Fachwissen aus den Bereichen Beschaffung, Softwaretechnik, Analysen und
Datenwissenschaft.
Mehr Informationen finden Sie auf www.carbmee.com