Acast wächst im zweiten Quartal 2026: Omnichannel-Strategie gewinnt auch in Deutschland weiter an Bedeutung

 

Acast, das weltweit führende unabhängige Podcast Powerhouse, setzt seinen Wachstumskurs fort. Im zweiten Quartal 2026 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 28 Prozent auf 775,6 Millionen SEK (Schwedische Kronen). Das organische Wachstum lag bei 29 Prozent. Besonders Europa entwickelte sich dynamisch. Hier legte der Umsatz um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Damit bestätigt sich die steigende Nachfrage nach Podcast-Werbung und kanalübergreifenden Audio- und Video-Lösungen im europäischen Markt.

Für den deutschen Markt ist diese Entwicklung ein deutliches Signal.  Werbetreibende integrieren Podcasts immer häufiger als festen Bestandteil ihrer Omnichannel-Strategien und nicht mehr als isolierten Audiokanal. Die Kombination aus Audio, Video, Social Media und Creator-Content eröffnet Marken neue Möglichkeiten, Zielgruppen entlang der gesamten Customer Journey zu erreichen. Acast positioniert Podcasts dabei als Kern eines integrierten Omnichannel-Ökosystems.

„Die Zahlen zeigen, dass Podcast-Werbung längst kein Nischenkanal mehr ist. Gerade in Deutschland beobachten wir, dass Marken Podcasts zunehmend strategisch in ihre Mediaplanung integrieren und sie als Bestandteil größerer Omnichannel-Kampagnen einsetzen“, sagt Nina Wüst, Country Manager DACH bei Acast. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Creators, Agenturen und Werbetreibenden das Potenzial des Mediums weiter auszubauen und Podcast als festen Bestandteil moderner Markenkommunikation zu etablieren.“

Video-Kampagnen wird zum Wachstumstreiber

Ein wichtiger Meilenstein im zweiten Quartal war der Start der weltweit ersten integrierten Video-Werbekampagnen innerhalb von Apple Podcasts. Acast monetarisiert damit erstmals das neue Video-Umfeld der Plattform im großen Maßstab. Bereits mehr als 180 Podcasts veröffentlichen Videoepisoden über Apple Podcasts.

Parallel arbeitet Acast gemeinsam mit dem Interactive Advertising Bureau (IAB) an einheitlichen Standards zur plattformübergreifenden Messung von Audio- und Videonutzung. Perspektivisch sollen neben Audio-Streams auch Videonutzung wie YouTube in einer gemeinsamen Reichweitenbetrachtung zusammengeführt werden.

 Höhere Erlöse pro Nutzung

Während die Zahl der Hörer:innen sowie Videoabrufe nur leicht um zwei Prozent auf 1,12 Milliarden anstieg, erhöhte sich der durchschnittliche Umsatz pro Nutzung (Average Revenue per Listen or View) um 26 Prozent. Dies unterstreicht die wachsende Zahlungsbereitschaft von Werbekunden für hochwertiges Podcast-Inventar.

Ausblick

Acast sieht sich auf Kurs, seine langfristigen Wachstums- und Profitabilitätsziele bis 2028 zu erreichen. Treiber bleiben der Ausbau des internationalen Creator-Netzwerks, die zunehmende Monetarisierung von Video-Podcasts sowie die steigende Nachfrage nach kanalübergreifenden Werbelösungen.

BU/Fotocredits: Nina Wüst, Country Manager DACH. © Acast