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signals startet neues Pre-Seed Programm

Berlin, 27.11.2018An Ideen mangelt es selten. Viel schwieriger ist es für Gründer und Gründerinnen Frühphasenfinanzierung in ausreichender Höhe zu erhalten, um sich voll auf die Validierung ihrer Geschäftsideen konzentrieren zu können. Institutionelle Risikokapitalgeber steigen nur selten in der ganz frühen Gründungsphase ein, da das Risiko zu hoch erscheint. signals unterstützt daher innovative Entrepreneure in der Frühphase und startet ein Pre-Seed Programm, bestehend aus einem Founder Fellowship mit anschließender Finanzierungsoption.

Gesucht werden Gründer und Gründerinnen mit vielversprechenden Ideen, die bereits operative Erfahrung aus der Startupszene oder tiefes Branchen Knowhow mitbringen. Ziel der Pre-Seed Initiative ist es Startups dabei zu unterstützen ihre Idee zu einem Geschäftsmodell zu entwickeln und dieses zur Markt- beziehungsweise Finanzierungsreife zu bringen. Im Fokus stehen vor allem branchenübergreifende Ideen, von denen auch – aber nicht nur – Versicherungskunden profitieren können. Beispielgebend dafür sind unter anderem die Bereiche Digital Health, Mobility oder PropTech.

Im Vorfeld der Pre-Seed Finanzierung bietet signals ein dreimonatiges „Founder Fellowship Programm“ an. Teilnehmer erhalten 2.500 € pro Monat zur Deckung der Lebenshaltungskosten sowie ein Budget von 10.000 € für Prototyping und Markttests, ohne dafür Unternehmensanteile abgeben zu müssen.

Neben finanzieller Förderung unterstützt das signals Team die Startups dabei ihre Hypothesen am Markt zu testen, um daraus marktfähige Produkte und Lösungen zu entwickeln und ihr Co-Founder Team zu komplettieren. Außerdem stellt signals Gründern freie Büroflächen in den signals Open Studios in Berlin zur Verfügung und bietet Zugang zu einem Mentoren-Netzwerk aus Startup Professionals mit tiefem operativen Know How und Branchenexperten.

In komplexen und regulierten Industrien wie beispielsweise der Gesundheitsbranche ist es für Startups wichtig, sich nicht nur auf den Endkunden zu konzentrieren. Gründer müssen sich gleichzeitig auch ein Netzwerk an relevanten institutionellen Stakeholdern aufbauen, um im Markt bestehen zu können. „Genau hier wollen wir unterstützten und über unser Netzwerk einen attraktiven Marktzugang für junge Unternehmen gewähren“, erklärt Saskia Sefranek, Head of Venture Development bei signals.

Im Anschluss an das „Founder Fellowship“ kann sich signals als erster Finanzinvestor mit zuvor definierten Konditionen am neu gegründeten Startup beteiligen. Gründer können ihr Geschäftsmodell aber auch einem anderen Investor pitchen. Für die Pre-Seed Finanzierung stellt signals den ausgewählten Startups bis zu 250.000 € zur Verfügung bei einer Minderheitsbeteiligung von 10 % – 16 % abhängig vom Investmentvolumen. Zudem gibt es die Option auf eine Follow-On Finanzierung auch nach der Pre-Seed Runde.

Damit will das Programm den Funding Gap in der Frühphase nach Gründung schließen. „Frühphasengründer sind eigentlich konstant im Fundraising, weil der Markt für Pre-Seed Funding stark fragmentiert ist und die meisten Investoren in dieser Phase nicht bereit sind größere Investments zu tätigen. Wir nehmen Gründern den Finanzierungsdruck am Anfang, damit sie sich auf das Erreichen von Product-Market-Fit konzentrieren können“, so Saskia Sefranek.

Interessierte Gründer können sich auf der signals Website über das Anmeldeformular bewerben oder das signals Team beim Weihnachtsfrühstück am 12. Dezember, in den signals open studios kennenlernen (hier geht’s zur Event-Anmeldung).

 

Über signals

signals ist ein unabhängiges, branchenübergreifendes Innovations-Ökosystem einer der führenden deutschen Versicherungen, Signal Iduna. Durch signals erhalten Entrepreneure und Innovatoren Zugang zu spannenden Partnern, Branchenexperten, Vertriebskanälen und Datensätzen. Ziel ist es bestehende Geschäftsmodelle, im Kontext von Versicherung und angrenzenden Branchen, zu transformieren und komplett neue Geschäftsfelder zu erschließen. Mehr Informationen auf www.hellosignals.com.