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Umzüge in Zeiten von Kontaktverbot

 

Berlin, 08.April Umzüge sind meist von langer Hand geplant. Wenn die Wohnung gekündigt ist und ein Nachmieter schon bereitsteht, ist der Auszug oft nicht verschiebbar. Die gute Nachricht: Trotz Corona und Kontaktverbot ist Umziehen weiterhin möglich. Folgendes ist zu beachten: 

Der Umzug mit einem Umzugsunternehmen

Dem Umzug mit einem Umzugsunternehmen steht generell nichts im Wege – zumindest in Deutschland. Über europäische Ländergrenzen hinweg oder nach Übersee ist der Wohnortwechsel momentan leider nicht möglich. Ist bereits ein Dienstleister beauftragt, sollten Verbraucher in jedem Fall Kontakt aufnehmen und sich den Termin bestätigen lassen. Ist eine Beauftragung noch nicht erfolgt, sollten Umzugswillige sofort nach einem Unternehmen suchen, sobald ein Termin feststeht. Allein in Berlin sind laut Tagesspiegel weit mehr als 1000 Umzüge für April und Mai geplant.

Dass die Nachfrage nach Umzugsunternehmen momentan stark steigt, bestätigt auch Claudia Frese, CEO von MyHammer: „Die Aufträge im Bereich von Umzügen innerhalb der Städte haben sich im März im Vergleich zum Vorjahr bei uns auf der Plattform um 43 Prozent erhöht.”

Kosten für den gebuchten Auftrag entfallen, wenn der Dienstleister selbst absagt. Möchten Auftraggeber den Umzug absagen oder verschieben, sind viele Unternehmen in der jetzigen Situation kulant: Änderungen sind oft kostenlos möglich. Im Zweifel sollten Verbraucher die AGBs prüfen. Dort ist geregelt, bis wann ein Termin kostenlos stornierbar ist.

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus oder Kontakt mit einem Infizierten, sollten Verbraucher den gebuchten Dienstleister umgehend kontaktieren und gemeinsam eine Lösung für die Situation finden.

Umzüge sicher und reibungslos über die Bühne bringen

Schon vor Beginn des Umzugs verringert sich das Infektionsrisiko, wenn die Oberflächen von Möbeln und anderen Gegenständen gereinigt werden. Außerdem sollte im Vorhinein ein Stellplan für die Möbel angefertigt werden. Dieser hilft, während des Umzugs den Kontakt zwischen Auftraggeber und Dienstleister zu reduzieren. Eine weitere Maßnahme ist regelmäßiges Lüften, sowohl in der alten als auch in der neuen Wohnung. Außerdem kann der Einsatz eines Möbellifts nicht nur Zeit sparen, sondern auch den Kontakt zwischen allen Beteiligten verringern.

Wie momentan in den meisten Bereichen des Lebens, sollten auch während des Umzugs die vom Robert-Koch-Institut vorgeschlagenen Hygienemaßnahmen umgesetzt werden: mindestens 1,5-2 Meter Abstand halten, Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen und in die Ellenbeuge husten oder niesen. Auch Umzugshelfer sollten zur Einhaltung der Hygienestandards Zugang zu Sanitäranlagen haben und für ihre Pausen an einen Ort gehen können, an dem Abstand zu anderen Menschen gewahrt werden kann.

Private Umzüge: Wer darf helfen?

Es ist weiterhin kein Problem, einen Transporter anzumieten. Durch die Kontaktbeschränkungen fällt allerdings das Netzwerk aus Freunden oder Nachbarn weg, die beim Umzug unterstützen können. Wer genau helfen darf, ist nicht immer eindeutig und unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern. In Bayern und Sachsen beispielsweise darf ein Umzug nur allein oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts durchgeführt werden. In Niedersachsen dürfen auch Familienangehörige helfen, die nicht im selben Haushalt wohnen. Änderungen der Verordnungen sind jederzeit möglich, daher sollten sich Verbraucher vor dem Umzug bei ihren Gemeinden oder Kreisen über die aktuellen Bestimmungen informieren.

Claudia Frese sagt dazu: „Beim Umzug ohne Freunde und Familie dazustehen, ist schwer. Bei Verstößen gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen drohen allerdings teils hohe Bußgelder. Daher empfehlen wir gerade in Krisenzeiten die Hilfe von professionellen Umzugsunternehmen in Anspruch zu nehmen.”

Informationen zum Thema „Umzug in Zeiten von Corona” stellt MyHammer unter folgendem Link bereit: https://www.my-hammer.de/corona-umzug

 

Über MyHammer

MyHammer ist Deutschlands Handwerkerportal Nr. 1. Als Marktführer unterstützt MyHammer Handwerksunternehmen bei der Auftragssuche und hilft Verbrauchern, den passenden Betrieb für ihren Auftrag rund um Haus und Garten zu finden. Egal ob Wohnungsrenovierungen, Gartenarbeiten, Umzüge oder größere Baumaßnahmen – über MyHammer finden Auftraggeber passende Experten in ihrer Region. Aussagekräftige Firmenprofile, zahlreiche Kundenbewertungen und der Vergleich individueller Angebote helfen den Nutzern bei der Auftragsvergabe. MyHammer achtet auf die Einhaltung der Handwerksordnung und prüft die Angaben zur Qualifikation der jeweiligen Betriebe.

MyHammer finanziert sich über Beitragszahlungen der registrierten Handwerker. Für Auftraggeber ist die Nutzung des Handwerkerportals mit keinen Kosten verbunden. Die MyHammer AG betreibt Online-Plattformen in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin wurde 2005 gegründet und beschäftigt 120 Mitarbeiter.